Forschung

Neugier als Antrieb – Wissenschaft als Leidenschaft

 

Die Begeisterung für Wissenschaft begann schon in meiner Kindheit. Die Apollo- und Skylab-Missionen weckten meine Faszination für Forschung und technische Innovation. Mit acht Jahren erhielt ich mein erstes Teleskop – der Beginn einer lebenslangen Neugier auf das Entdecken, Verstehen und Hinterfragen.

 

Während der Schulzeit entwickelte sich daraus ein besonderes Interesse an Humanbiologie und Genetik. Das Medizinstudium war deshalb der konsequente nächste Schritt. Bereits in den ersten Semestern arbeitete ich am Institut für Strahlenbiologie der Universität Bonn und sammelte erste Erfahrungen in der molekularbiologischen Forschung. Nach meinem Wechsel an die Universität Münster war ich Mitglied der Klinischen Forschungsgruppe Reproduktionsmedizin der Max-Planck-Gesellschaft und wirkte an Projekten zur Entwicklung hormoneller Kontrazeptiva für den Mann mit.

 

Seit 2007 führe ich in meiner eigenen Praxis klinische Studien nach den internationalen ICH-GCP-Standards durch. Das Spektrum reicht von Arzneimittelstudien der Phasen II bis IV über Medizinprodukte und Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bis hin zu Untersuchungen im Bereich Ernährung und Prävention.

 

Die kontinuierliche Weiterbildung ist für mich selbstverständlich. Mit der Qualifikation zum Studienleiter an der Charité – Universitätsmedizin Berlin habe ich meine wissenschaftliche Expertise gezielt erweitert.

Leo Mikroskop 1

Mein Forschungsverständnis

 

Forschung bedeutet für mich, medizinischen Fortschritt aktiv mitzugestalten und wissenschaftliche Erkenntnisse verantwortungsvoll in die Patientenversorgung zu übertragen. Jede Studie trägt dazu bei, Therapien sicherer, wirksamer und alltagstauglicher zu machen – zum Nutzen der Patientinnen und Patienten von heute und morgen.

 

Wissenschaftlicher Werdegang – Eine Zeitreise

1967

Der Beginn einer Leidenschaft

 

Mit acht Jahren erhalte ich von meinem Vater mein erstes Teleskop. Die Apollo- und Skylab-Missionen faszinieren mich und wecken meine Begeisterung für Naturwissenschaft, Technik und Forschung.

Schulzeit

Faszination Humanbiologie

 

Mein besonderes Interesse gilt der Humanbiologie, Genetik und den Naturwissenschaften. Schon früh entsteht der Wunsch, Medizin zu studieren und wissenschaftlich zu arbeiten.

Medizinstudium – Universität Bonn

Erste Schritte in die Forschung

 

Bereits während des Studiums hospitiere ich am Institut für Strahlenbiologie der Universität Bonn bei Prof. Müller. Dort lerne ich moderne molekularbiologische Methoden kennen und arbeite erstmals mit DNA-Analysen.

Medizinstudium – Universität Münster

Klinische Forschung

 

Nach dem Wechsel an die Universität Münster arbeite ich in der Klinischen Forschungsgruppe Reproduktionsmedizin der Max-Planck-Gesellschaft. Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung hormoneller Verhütungsmethoden für den Mann.

Facharztausbildung

Wissenschaft trifft Praxis

 

Während der Weiterbildung wächst das Interesse, wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche Patientenversorgung zu übertragen. Die Verbindung von Forschung und klinischer Medizin wird zu einem wesentlichen Bestandteil meiner beruflichen Tätigkeit.

Seit 2007

Eigenes Studienzentrum

 

Gründung des klinischen Studienzentrums innerhalb der gynäkologischen Praxis.

 

Durchführung nationaler und internationaler klinischer Studien nach ICH-GCP-Standard:

  • Arzneimittelstudien (Phase II–IV)

  • Medizinprodukte

  • Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

  • Ernährungs- und Präventionsstudien

  • Versorgungsforschung

Mehr als 30 klinische Studien wurden bislang erfolgreich begleitet.

2024

Studienleiter – Charité Berlin

 

Erfolgreicher Abschluss des Studienleiterkurses an der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit weiterer Vertiefung der regulatorischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Kompetenzen in der klinischen Forschung.

Heute

Forschung für die Medizin von morgen

 

Schwerpunkte meiner wissenschaftlichen Arbeit sind:

  • Frauengesundheit

  • Endometriose und Adenomyose

  • Verhütung

  • Menopause

  • Digitale Medizin und Künstliche Intelligenz

  • Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)

  • Prävention und Versorgungsforschung

Mein Leitgedanke

Neugier ist der Anfang jeder Forschung. Wissenschaft schafft Erkenntnis. Medizin macht sie für Menschen nutzbar.

 

Seit vielen Jahren verbinde ich wissenschaftliche Forschung mit der täglichen Patientenversorgung. Mein Ziel ist es, Innovationen frühzeitig in die Praxis zu bringen und damit die Versorgung von Patientinnen nachhaltig zu verbessern.